coronavirus

Sehr geehrte, liebe Patienten und Freunde,

mit diesem Sonder-Newsletter möchten wir Ihnen im Kontext der aktuellen Berichte zum Corona-Virus Informationen zur möglichen Prophylaxe und Therapie nach Dr. Klinghardt weitergeben. Wir bieten Ihnen darüber hinaus an, das aktuelle Geschehen differenzierter zu betrachten.

In den Ländern der westlich geprägten Zivilisation leiden wir an einer gewaltigen Zunahme von Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs, Autoimmun-Erkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen, Borreliose und vielen Erkrankungen mehr. Wir wissen sicher, dass diese chronischen Erkrankungen in besonderem Zusammenhang mit unserem Lebensstil stehen.

Epidemieartige, akute Infektionserkrankungen dagegen kennen wir in den letzten Jahrzehnten in nennenswertem Umfang nur aus armen Ländern, in denen ein Mangel an Nahrung, Nährstoffen, Hygiene und extrem erschwerten Lebensbedingungen vorherrschen. In unseren Ländern wird das Auftreten von akuten Epidemien dagegen kaum noch beobachtet. Insofern wundert es nicht, dass keine der entsprechenden Prognosen in den letzten 40 Jahren wirklich eingetroffen ist; und dies, ob wir von HIV sprechen, von Schweinegrippe, Vogelgrippe, Rinderwahn, SARS, Ebola, Zika-Virus oder gefährlichen chinesischen Grippeviren. Meist entstehen diese akuten Infektionskrankheiten in China, da die Menschen dort oft auf engstem Raum und eng mit Tieren zusammenleben. Besonders sog. Zoonosen (zwischen Tier und Mensch übertragene Erkrankungen), z. B. durch das Corona-Virus, können sich dadurch in diesen Ländern gut ausbreiten. Bei den oben genannten Infektionskrankheiten gibt es bedauerlicherweise Todesopfer. Setzen wir die Zahlen allerdings in Relation zu den 40.000 Menschen, welche jährlich allein in Deutschland an gefährlichen Krankenhauskeimen sterben, so relativiert sich dies erheblich. Auch im Falle von Corona sind Stand Ende Januar etwa 4.500 Menschen infiziert, etwa 100 Menschen (meist vorerkrankt, immunschwach oder mit immunsuppressiven Medikamenten behandelt) sind daran gestorben. Die Grippewelle im Winter 2017/2018 hingegen wies 42,5 Mio. Infizierte auf und rund 1 Million Menschen starben! Erste Erkenntnisse zeigen, dass das Corona-Virus als RNA-Virus bei einer Infektion in der Symptomatik recht milde verläuft und eine relativ geringe Mutationsrate aufweist.

Es dürfte auch kein Zufall sein, dass diese Infektionswellen immer wieder zur selben Jahreszeit auftreten. Nämlich dann, wenn die Menschen der industrialisierten Länder der Nordhalbkugel für einige Monate wenig an der frischen Luft sind, in der Regel eine sehr geringe Versorgung mit Vitamin D3 aufweisen und das Immunsystem zusätzlich durch die ungünstige Ernährung in der Advents-, Weihnachts- und Neujahrszeit geschwächt ist.

Wir möchten die Diskussion um das Corona-Virus nicht herunterspielen, sondern differenziert betrachten und den Faktor Angst aus dem Geschehen herausnehmen. Denn: durch seine negativen psychischen Effekte schwächt Angst das Immunsystem! Dagegen ist es förderlich, das Beste zu erwarten und auf das Schlimmste vorbereitet zu sein!

 

Dazu gehört, dass wir unser Immunsystem in dieser Jahreszeit bestmöglich unterstützen, unabhängig vom Corona-Virus:

– Soviel Bewegung wie täglich möglich an der frischen Luft
– Soviel wie möglich guten ungestörten Schlaf (jedoch mindestens 7, besser 8 Stunden pro Nacht, siehe auch unseren Newsletter zum Thema Schlaf)
– Gute ausgewogene hypoallergene Ernährung unter Verzicht auf Milchprodukte, Getreide (vor allem Weizen) und Zucker
– Eher wenig essen und lange nahrungsfreie Intervalle ohne Zwischenmahlzeiten einhalten, um unseren Magen-Darm-Trakt zu entlasten. Je nach individueller Verträglichkeit sind längere Pausen bis hin zu intermittierenden Fasten („16/8-Fasten“) sinnvoll
– Meidung von Elektrosmog (WLAN und Mobilfunknetze), da dies nachweislich unser Immunsystem schwächt
– Möglichst viele wohltuende soziale Kontakte pflegen und auch mal „alle Fünfe gerade sein lassen“. Emotionaler Stress belastet unser Immunsystem massiv, gute soziale Kontakte mit aufbauenden Gesprächen, Spielen und Lachen stärken es dagegen sehr. Dies wird unterstützt durch eine Supplementierung mit Vitamin D3 und seinen wichtigen Co-Faktoren mit dem Ziel, einen Wert von mindestens 70 ng/ml, besser 100 ng/ml im Blut zu erreichen.
– Last, but not least: die Sanierung von Störfeldern der Mundhöhle als wichtige Voraussetzung für ein starkes Immunsystem

Darüber hinaus können Sie sich in dieser Zeit, die für unser Immunsystem durchaus eine Belastung darstellt, durch wöchentliche Infusionen mit Vitamin-C, Eigenblut (Ozon, UV, etc.) oder Colonhydro-Therapie stärken. Im Kontakt mit Infizierten gelten natürlich die üblichen Vorsichtsmaßnahmen wie Mundschutz, Handschuhe, Schutzkleidung und Flächendesinfektion.

Grundsätzlich halten wir zum aktuellen Zeitpunkt die „gewöhnliche Grippe“ für deutlich gefährlicher. Wenn Sie nun darüber hinaus noch etwas speziell zum Schutz vor viralen Erkrankungen im Allgemeinen tun möchten, geben wir Ihnen folgende von Studien gestützten Empfehlungen von Dr. Klinghardt weiter. Die beiden Mittel HOCL-Spray und Ki-Liquorice sind sowohl zur Prophylaxe als auch zur Therapie geeignet und sind nach Verfügbarkeit vorrätig, so dass Sie diese bei uns beziehen können.

Ist unser Immunsystem stark genug, kommen wir mit den Herausforderungen unserer Umwelt, denen wir ohnehin jeden Tag ausgesetzt sind, sehr gut zurecht!

Therapie-Empfehlung nach Dr. Dietrich Klinghardt

Klinghardt

1. Von dem Virus ist bekannt, dass es sich über die Atemluft, die Schleimhäute einschließlich der Augen und andere noch unbekannte Wege ausbreitet. Wir können den Gesichtsbereich schützen, indem wir das HOCL-Spray mehrfach am Tag auf Gesicht, Mund, Hände und jede andere exponierte Oberfläche sprühen.
2. Aus der medizinischen Literatur geht hervor, dass wir mit unserem Ansatz, Süßholz, also Lakritze, einzusetzen, richtig liegen. Wir empfehlen 2-3-mal täglich 2 Pipetten der Tinktur für eine solide Prophylaxe; mehr, wenn Sie den Verdacht haben, infiziert zu sein.
3. Ansonsten halten Sie Ihre Vit C-, Vit A- und Vit D3-Level möglichst hoch – so haben Sie gute Chancen, diese Phase unbeschadet zu überstehen!

Die Produkte von Ki-Science erhalten Sie bei SDS Swiss Dental Solutions. Schreiben Sie uns bei Interesse einfach eine Email an info@swissdentalsolutions.com

Die von Dr. Dietrich Klinghardt mitgeteilten Forschungsergebnisse:

Lakritze gegen das Corona-Virus Jeffrey I. Cohen: „Licking latency with licorice.“ The Journal of Clinical Investigation 115.3 (2005): 591-593. Abstract: Zahlreiche Viren verursachen latente Infektionen beim Menschen, und Reaktivierung führt oft zu Leid und Schmerzen. Während Impfstoffe für mehrere dieser Viren verfügbar sind oder derzeit in klinischen Studien untersucht werden und antivirale Therapien erfolgreich zur Vorbeugung oder Behandlung aktiver Infektionen eingesetzt wurden, hinkt die Therapie zur Tilgung latenter Infektionen hinterher. Eine Studie in dieser Ausgabe des JCI zeigt, dass die Behandlung von Zellen, die latent mit dem Kaposi-Sarkom-assoziierten Herpesvirus (KSHV) infiziert sind, mit Glycyrrhizinsäure, einem Bestandteil von Lakritz, die Synthese eines viralen Latenzproteins reduziert und die Apoptose infizierter Zellen induziert. Dieser Befund legt einen neuen Weg nahe, die Latenz zu unterbrechen.

Lakritze, abgeleitet von der Wurzel von Glycyrrhiza glabra, wird seit über 4 Jahrtausenden als Aromamittel in Lebensmitteln, Getränken und Tabak verwendet. Lakritze wird auch als alternative Medizin zur Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, Halsschmerzen, Bronchitis, Husten, Arthritis, Nebenniereninsuffizienz und allergischen Erkrankungen eingesetzt. Die Lakritzwurzel enthält zahlreiche Verbindungen, einschließlich Glycyrrhizinsäure (GA). GA hemmt die Replikation mehrerer Viren in vitro, einschließlich Herpesviren, HIV und dem SARS-Coronavirus. Bei oraler Aufnahme wird GA von Bakterien im Magen-Darm-Trakt zu Glyyrrhetsäure hydrolysiert, bevor GA absorbiert werden kann. Daher wird GA in Asien zur Behandlung der chronischen Hepatitis-B- oder C-Infektion verwendet und intravenös infundiert, um die entsprechenden Serumspiegel zu erreichen.

Lakritze gegen EBV: Lin, Jung-Chung: „Wirkmechanismus von Glycyrrhizinsäure bei der Hemmung der Epstein-Barr-Virusreplikation in vitro.“ Antivirale Forschung 59.1 (2003): 41-47.
Abstract: Wir berichten hier, dass Glycyrrhizinsäure (GL), eine Komponente der Lakritzwurzel (Glycyrrhiza radix), gegen die EBV-Replikation in superinfizierten Raji-Zellen in dosisabhängiger Weise aktiv ist. Die IC-50-Werte für virale Hemmung und Zellwachstum betrugen 0,04 bzw. 4,8 mM. Der Selektivitätsindex (Verhältnis von IC50 für das Zellwachstum zu IC50 für die virale DNA-Synthese) betrug 120. Zeitpunkt der Additionsexperimente legten nahe, dass GL einen frühen Schritt des EBV-Replikationszyklus (möglicherweise Penetration) stört. GL hatte keinen Einfluss auf die virale Adsorption und inaktivierte auch keine EBV-Partikel. Somit stellt GL eine neue Klasse von Anti-EBV-Verbindungen mit einer anderen Wirkungsweise als die der Nukleosid-Analoga dar, die virale DNA-Polymerase hemmen.

Okamoto, Hitoshi, Daisuke Yoshida und Shigenobu Mizusaki: „Hemmung von 12-O-O-Tetradecanoylphorbol-13-Acetat-induzierte Induktion in Epstein-Barr Virus frühen Antigen in Raji-Zellen.“ Krebsbriefe 19.1 (1983): 47-53.

Abstract: Retinol, 5 Flavonoide, 3 Steroide und 7 Süßungsmittel wurden auf ihre Wirkung auf 12-O-Tetradecanoylphorbol-13-acetat (TPA)-induziertes Frühantigen (EA) des Epstein-Barr-Virus (EBV) in Raji-Zellen untersucht. Die gleichzeitige Behandlung von Raji-Zellen mit TPA und Retinol zeigte eine Hemmung der EA-Induktion. Unter den Flavonoiden führte Quercetin zu einer wirksamen Hemmung der EA-Induktion durch TPA, und α-Naphthoflavon zeigte die schwach hemmende Wirkung.Keines der anderen Flavonoide wie Rutin, Catechin und Naphthoflavon beeinflusste die Induktion von EBV-EA durch TPA. Das Estradiol hemmte offensichtlich die EBV-EA-Induktion durch TPA, aber Hydrocortison zeigte keine hemmende Wirkung. Glycyrrhetinsäure, Steviol, Phyllodulcin und Perrillartin zeigten ebenfalls eine bemerkenswerte Hemmung der EBV-EA-Induktion. Andererseits hemmten Glycyrrhizin und Steviosid, Glycoside von Glycyrrhetinsäure und Steviol die Induktion von EBV-EA durch TPA nicht. Einige der hier berichteten Inhibitoren können bei der Hemmung der in vivo Tumorpromotion durch TPA wirksam sein.