Update vom 18. März 2020

Keine Einnahme von Ibuprofen/NSAR bei Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät im Verdacht einer Infizierung mit dem aktuellen Coronavirus im Bedarfsfall anstatt Ibuprofen/NSAR auf das Schmerzmittel Paracetamol auszuweichen. Zu den nichtsteroidalen Antirheumatika gehören auch ASS und Diclofenac. Eine mögliche Ursache liegt darin begründet, dass diese Medikamente die Blutgerinnung hemmen und das Risiko für innere Blutungen ansteigt. (1,2)

Weiterhin steht auch die Einnahme von ACE-Hemmern im Verdacht einen schwereren Verlauf einer COVID-19-Infektion auszulösen. (3-8)

Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

  1. Little P, Moore M, Kelly J, Williamson I, Leydon G, McDermott L, et al. Ibuprofen, paracetamol, and steam for patients with respiratory tract infections in primary care: pragmatic randomised factorial trial. BMJ. 2013;347:https://www.bmj.com/content/347/bmj.f6041.
  2. Little P, Stuart B, Andreou P, McDermott L, Joseph J, Mullee M, et al. Primary care randomised controlled trial of a tailored interactive website for the self-management of respiratory infections (Internet Doctor). BMJ open. 2016;6(4):e009769.
  3. https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S2213-2600%2820%2930116-8
  4. Yang X, Yu Y, Xu J, et al. Clinical course and outcomes of critically ill patients with SARS-CoV-2 pneumonia in Wuhan, China: a single-centered, retrospective, observational study. Lancet Respir Med 2020; published online Feb 24. https://doi.org/10.1016/S2213- 2600(20)3007
  5. Guan W, Ni Z, Hu Y, et al. Clinical characteristics of coronavirus disease 2019 in China. N Engl J Med 2020; published online Feb 28. DOI:10.1056/NEJMoa2002032.
  6. Zhang JJ, Dong X, Cao YY, et al. Clinical characteristics of 140 patients infected by SARS-CoV-2 in Wuhan, China. Allergy 2020; published online Feb 19. DOI:10.1111/ all.14238.
  7. Wan Y, Shang J, Graham R, Baric RS, Li F. Receptor recognition by novel coronavirus from Wuhan: An analysis based on decade-long structural studies of SARS. J Virology 2020; published online Jan 29. DOI:10.1128/ JVI.00127-20.
  8. Li XC, Zhang J, Zhuo JL. The vasoprotective axes of the renin-angiotensin system: physiological relevance and therapeutic implications in cardiovascular, hypertensive

 

 

Vitamin D schützt vermutlich vor den Auswirkungen von SARS-CoV-2

Vitamin D wirkt antiviral und schützt vermutlich vor dem Coronavirus.
Zahlreiche Studien belegen, dass Vitamin D eine wichtige Rolle bei der Prävention und Linderung der Symptome von virusinduzierten Atemwegsinfektionen spielt.
Was passiert eigentlich, wenn der Virus SARS-CoV-2 in unsere Lunge gelangt?
Coronaviren können an ACE-2 Rezeptoren in der Lunge andocken (Angiotensin-konvertierendes Enzym). Dieses Enzym ist wichtig für die Regulation unseres Blutdruckes. Durch eine Blockade erhöht sich der Blutdruck und verursacht einen erhöhten Lungendruck mit Überwässerung. Durch diese Überwässerung kommt es zu einem weiteren, stetigen Anstieg des Blutdruckes. Der Virus verursacht somit einerseits einen grippeähnlichen Infekt, zum anderen blockiert er ein für uns lebensnotwendiges Enzym was ihn laut offizieller Theorie für einige Menschen gefährlicher macht. (1) Bei einer stark überwiegenden Anzahl der Menschen führt der Kontakt mit den Viren jedoch nicht zu Erkrankungssymptomen oder gar zum Tod. Betroffen sind häufig Ältere, Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegskrankheiten, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen.

 

Die antivirale Wirkung von Vitamin D

Die aktive Form des umgewandelten Vitamin D, Calcitriol, hat wichtige Aufgaben bei der angeborenen und erworbenen Immunabwehr und stimuliert unter anderem die Produktion von antimikrobiellen Peptiden, wie Defensin und Cathelicidin, welche als endogene Antibiotika funktionieren und unter anderem Influenzaviren wie SARS- und Coronaviren abtöten (3,4) Es wirkt auch als Modulator von B- und T-Zellen und begrenzt Entzündungsprozesse. In einer Studie konnte bei Mäusen mit einer Vitamin-D-Supplementierung nach Allergisierung in der anfänglichen Phase der der Sensibilisierung ein hoher Spiegel an Eosinophilen und eine Entzündungsreaktion in der Flüssigkeit der Lunge verhindert werden. (5) Auch schützt Vitamin D die Lunge, indem es sich positiv auf das gestörte Blutdrucksystem (RAS) auswirkt und bakteriell ausgelöste Lungenschäden lindert. (6)

 

Studien belegen die Wirksamkeit von Vitamin D bezüglich Influenza

In einer groß angelegten Meta-Analyse, die 25 randomisierte, kontrollierte Studien mit insgesamt 11.321 Teilnehmern einschloss, konnte gezeigt werden, dass eine Vitamin-D-Supplementierung das Risiko einer akuten Atemwegsinfektion bei allen Teilnehmern reduziert. (7) Je niedriger der Serum-Vitamin-D-Wert, desto häufiger trat bei Probanden eine Atemwegsinfektion auf. (8) Eine große Querschnittsstudie des National Center for Health Statistics von 2001 – 2006 mit 14.108 Personen konnte zeigen, dass ein Spiegel von < 30 ng/mL mit einer 58% höheren Wahrscheinlichkeit für eine akute respiratorische Infektion assoziiert ist (9). Ein Spiegel von mind. 50 ng/mL wird empfohlen, um viral ausgelösten Lungenerkrankungen vorzubeugen. (10)

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 1 Milliarde Menschen weltweit einen Mangel an Vitamin D haben. Jeder dieser Mangelzustände, von denen inzwischen bekannt ist, dass sie die Bevölkerung sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern betreffen, ist mit einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen verbunden, einschließlich der Anfälligkeit für Atemwegserreger (11,12)

 

Kombination von Vitamin D mit Vitamin K2/mk7 und Vitamin A

Wichtig ist es, bei einer Langzeitanwendung Vitamin D3 mit Vitamin K2/mk7 zu kombinieren, da Vitamin D3 das Vitamin K2 verbraucht und deshalb eine mögliche Hyperkalzämie im Blut vermieden werden sollten (13) Ein K2-Mangel kann sich u.a. in kardiovaskulären Erkrankungen äußern (14). Durch die Kombination von D3 mit K2/mk7 wird auch der bei Überdosierung von D3 auftretenden Hyperkalzämie vorgebeugt (13). Das Verhältnis von Vitamin D3 zu K2/ mk7 sollte bei 10.000 I.E. D3 zu 100µg K2/mk7 liegen.

Ein weiterer wichtiger Ko-Faktor ist Vitamin A, das zu Schutz der Schleimhautoberflächen vor Atemwegsviruserkrankungen beitragen kann. Personen mit höheren Vitamin-A Spiegeln wiesen auch höhere Werte von Immunglobulinen  (u.a. IgA, IgA/IgM, IgA/IgG1, IgG4) und virusspezifischen neutralisierenden Antikörpern sowie niedrigere Werte von Zytokinen auf (ein Hinweis auf gesundes Schleimhautgewebe). (15)

 

Gesundheit beginnt im Mund

Die Beseitigung von Entzündungsherden im Mund kann sich positiv auf den Vitamin-D-Spiegel auswirken. In den letzten Jahren wird zunehmend die sogenannte Vitamin-D3-Rezeptorblockade diskutiert. Diese wird in Zusammenhang gebracht mit einer Aktivierung von in die DNA eingelagerten Retroviren durch Umwelt- und Zahntoxine. Dadurch erklärt sich, dass nach erfolgter Sanierung im Sinne des ALL-IN-ONE-Konzeptes überraschenderweise deutlich geringe Mengen an D3 genügen, um den Wert von 70ng/ml zu halten, den wir grundsätzlich unseren Patienten empfehlen. Wir raten Ihnen Ihren Vitamin-D-Serum-Wert überprüfen zu lassen. Wenn Sie errechnen möchten, welche Dosis Sie einnehmen sollten, um ein Level von 70-100 ng/ml zu erhalten, empfehlen wir Ihnen den Vitamin-D-Bedarfsrechner von Prof. Spitz, Akademie der menschlichen Medizin zu nutzen:

https://sonnenallianz.spitzen-praevention.com/vitamin-d-bedarfsrechner/

Um gegen Grippewellen gewappnet zu sein, ist die Supplementierung von Vitamin D, speziell in dieser Zeit unabdingbar, da wir aufgrund des niedrigen Sonnenstandes in unseren Breitengraden kein Vitamin D durch die Sonne bilden können. (16 – 22)

 

Magnesium

Magnesium ist eines der wichtigsten Mineralien und an der Funktion von über 700 Enzymen beteiligt. Bei einer Vielzahl von chronischen Erkrankungen wie Lungenerkrankungen, kardiovaskuläre oder neurologische Erkrankungen spielt Magnesiummangel eine große Rolle (23). Es ist sehr wichtig für die Funktion der Mitochondrien und damit u. a. für die Energiebereitstellung für die Zelle. Für die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form wird es benötigt. Es ist sehr wichtig, bei der Gabe von hohen Dosen Vitamin D genügend Magnesium zu verabreichen, um einem Magnesiummangel vorzubeugen (24). Dies ist bei der Zusammensetzung von Basic Immun berücksichtigt.

Magnesium kommt im Körper zu 95% intrazellulär vor. Es sollte deshalb nicht im Serum, sondern im Vollblut bestimmt werden.

 

Zink

Zink ist ein essentielles Spurenelement. Es ist an 300 verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt und unterstützt das Immunsystem sowie die Entgiftungsfunktion des Körpers. Für eine ganze Reihe von Mikronährstoffen ist bekannt, dass sie eine wichtige Rolle für die Immunfunktion spielen. Laut einem aktuellen Review ist dies am besten belegt für Vitamin C, D und Zink (25). Bei Zinkmangel verlangsamt sich die Zellteilung und die Immunfunktion der Schleimhäute nimmt ab (26). Da diese die Haupteintrittspforte für Erreger darstellen, ist ein ausreichend hoher Zinkspiegel essentiell. Es hat eine wichtige Funktion bei der zellulären Immunabwehr (27).

Da Zink zu 95-98% intrazellulär vorkommt, sollte es, wie Magnesium, im Vollblut gemessen werden, um einen validen Wert zu erhalten.

 

 

 

Empfehlungen im Rahmen des SWISS BIOHEALTH CONCEPTES

Um das Immunsystem unserer Mitarbeiter optimal zu stärken und einen antiviralen Effekt zu fördern:

  • 2 g Ester-Vitamin C täglich
  • Ein Vitamin D-Wert von 70 – 100 ng/ml
  • Bei der Einnahme von 10.000 IE Vitamin D -> 100 μg  Vitamin K2/mk7
  • 2,4 mg Vitamin A
  • 474 mg Magnesiumzitrat täglich
  • 1 x wöchentlich eine Vitamin C Infusion mit 15 g Vitamin C aufgelöst in 250 ml NaCl

Für die optimale Vorbereitung unserer Patienten auf jegliche operative Eingriffe hat Dr. Volz zusammen mit Dr. Klinghardt eine ausgewogene Mischung von Mineralien und Vitaminen namens Basic Immune entwickelt, die eine Einnahme im Alltag sehr erleichtert und jeweils die richtige Konzentration der einzelnen Ko-Faktoren berücksichtigt.

Basic Immune

Die besondere Wirksamkeit beruht auf der Mikroverkapselung der BASIC IMMUNE-Supplemente: kleine Cellulose- Schwämmchen werden als Träger genutzt. Cellulose ist selbst ein Ballaststoff bzw. ein Pre-Biotikum, welches von den Darmbakterien verstoffwechselt wird. Dadurch wird einerseits Energie in Form von ATP gebildet und andererseits das Wachstum der lebenswichtigen Darmbakterien gefördert. Auf diese Cellulose-Schwämmchen werden nun die Nährstoffe beladen und daraufhin wieder in einem patentierten Verfahren mit Cellulose zu dem fertigen Pellet in unterschiedlichen Schichtstärken „gecoated“, also ummantelt. Sich gegenseitig unterstützende Nährstoffe werden auf gemeinsame Pellets beladen und von sich in der Wirkung aufhebenden Nährstoffen getrennt. Da die Pellets unterschiedliche Schichtstärken der Ummantelung („Coating“) ausweisen, werden diese in unterschiedlichen Abschnitten des Dick- und Dünndarmes resorbiert, was die Wirkung nochmals erhöht. Da die Nährstoffe nur sehr langsam über etwa 12 Stunden aus den Cellulose- Schwämmchen herausgelöst werden, entsteht ein „Slow-Release-Effekt“, welcher die Wirkung der Dosen in der BASIC IMMUNE-Mischung deutlich erhöhen.

 

 

Disclaimer

Alle von Dr. Volz und  Swiss Biohealth erteilten Ratschläge dienen nur der allgemeinen Orientierung und Information. Die Leser werden aufgefordert, die Informationen mit anderen Quellen zu bestätigen. Patienten und Verbraucher sollten die Informationen sorgfältig mit ihrem professionellen Gesundheitsversorger durchsehen. Die Informationen sind nicht als Ersatz für die medizinische Beratung durch andere Ärzte gedacht. Dr. Volz und Swiss Biohealth haften nicht für direkte, indirekte, Folge-, Sonder-, exemplarische oder andere Schäden, die sich daraus ergeben.

  1. Zhou P, Yang XL, et.al., A pneumonia outbreak associated with a new coronavirus of probable bat, origin. Nature. 2020 Feb 3. PubMed;579(7798):270-273.
  2. Cannell, J.J.; Vieth, R.; Umhau, J.C.; Holick, M.F.; Grant, W.B.; Madronich, S.; Garland, C.F.; Giovannucci, E. Epidemic influenza and vitamin D. Epidemiol. Infect. 2006, 134, 1129–1140
  3. Grant, W.B.; Giovannucci, E. The possible roles of solar ultraviolet-B radiation and vitamin D in reducing case-fatality rates from the 1918–1919 influenza pandemic in the United States. Dermato-Endocrinol. 2009, 1, 215–219
  4. Lang, P.O.; Samaras, D. Aging adults and seasonal influenza: Does the vitamin D status (H)arm the body? J. Aging Res. 2011, 2012.
  5. Sundaram, M.E.; Coleman, L.A. Vitamin D and influenza. Adv. Nutr. 2012, 3, 517–525.
  6. Xu, J., Yang, J., Chen, J., Luo, Q., Zhang, Q., & Zhang, H. (2017). Vitamin D alleviates lipopolysaccharide-induced acute lung injury via regulation of the renin-angiotensin system. Molecular Medicine Reports, 16(5), 7432–7438. doi: 10.3892/mmr.2017.7546
  7. Martineau AR, Jolliffe DA, Hooper RL, et al. Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data. BMJ. 2017;356:i6583. Published 2017 Feb 15. doi:10.1136/bmj.i6583
  8. Ginde AA, Mansbach JM, Camargo CA Jr. Association between serum 25-hydroxyvitamin D level and upper respiratory tract infection in the Third National Health and Nutrition Examination Survey. Arch Intern Med. 2009;169(4):384–390. doi:10.1001/archinternmed.2008.560
  9. Monlezun DJ, Bittner EA, Christopher KB, Camargo CA, Quraishi SA. Vitamin D status and acute respiratory infection: cross sectional results from the United States National Health and Nutrition Examination Survey, 2001-2006. Nutrients. 2015;7(3):1933–1944. Published 2015 Mar 13. doi:10.3390/nu7031933
  10. Cannell JJ, Vieth R, Umhau JC, et al. Epidemic influenza and vitamin D. Epidemiol Infect. 2006;134(6):1129–1140. doi:10.1017/S0950268806007175
  11. Chesney RW. Vitamin D and the Magic Mountain: the anti‐infectious role of the vitamin. J Pediatr2010; 156:698–703.
  12. Querfeld U. Vitamin D and inflammation. Pediatr Nephrol2013; 28:605–10
  13. van Ballegooijen AJ, Pilz S, Tomaschitz A, Grübler MR, Verheyen N. The Synergistic Interplay between Vitamins D and K for Bone and Cardiovascular Health: A Narrative Review. Int J Endocrinol. 2017;2017. doi:10.1155/2017/7454376
  14. Vitamin K2 – natürlicher Schutz für Knochen und Arterien [Internet]. 2019. Available from: https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-k2#toc-vitamin-k2-uberdosierung
  15. Jones, B.G.; Oshansky, C.M.; Bajracharya, R.; Tang, L.; Sun, Y.; Wong, S.S.; Webby, R.; Thomas, P.G.; Hurwitz, J.L. Retinol binding protein and vitamin D associations with serum antibody isotypes, serum influenza virus-specific neutralizing activities and airway cytokine profiles. Exp. Immunol. 2015, 183, 239–247.
  16. Brance, M.L.; Miljevic, J.N.; Tizziani, R.; Taberna, M.E.; Grossi, G.P.; Toni, P.; Valentini, E.; Trepat, A.; Zaccardi, J.; Moro, J.; et al. Serum 25-hydroxyvitamin D levels in hospitalized adults with communityacquired pneumonia. Respir. J. 2018, 12, 2220–2227
  17. Brance, M.L.; Miljevic, J.N.; Tizziani, R.; Taberna, M.E.; Grossi, G.P.; Toni, P.; Valentini, E.; Trepat, A.; Zaccardi, J.; Moro, J.; et al. Serum 25-hydroxyvitamin D levels in hospitalized adults with communityacquired pneumonia. Respir. J. 2018, 12, 2220–2227
  18. Nanri, A.; Nakamoto, K.; Sakamoto, N.; Imai, T.; Akter, S.; Nonaka, D.; Mizoue, T. Association of serum 25-hydroxyvitamin D with influenza in case-control study nested in a cohort of Japanese employees. Nutr. 2017, 36, 1288–1293.
  19. Aloia, J.F.; Li-Ng, M. Re: Epidemic influenza and vitamin D. Epidemiol. 2007, 13
  20. Gruber-Bzura BM. Vitamin D and Influenza-Prevention or Therapy?. Int J Mol Sci. 2018;19(8):2419. Published 2018 Aug 16. doi:10.3390/ijms19082419
  21. Urashima M, Segawa T, Okazaki M et al. (2010) Randomized trial of vitamin D supplementation to prevent seasonal influenza A in schoolchildren. Am J Clin Nutr.91:1255-60.
  22. von Essen MR, Kongsbak M, Schjerling P et al. (2010) Vitamin D controls T cell antigen receptor signaling and activation of human T cells. Nat Immunol.11:344-349.
  23. Levy TE, (2019):Magnesium: Reversing Disease. Medfox Pub.
  1. 1 Gombart AF, Pierre A, Maggini S. A Review of Micronutrients and the Immune System-Working in Harmony to Reduce the Risk of Infection. 2020 Jan 16;12(1). pii: E236. doi: 10.3390/nu12010236.
  1. 3 Kahmann, Laura, et al. “Effect of improved zinc status on T helper cell activation and TH1/TH2 ratio in healthy elderly individuals.”Biogerontology7.5-6 (2006): 429-435.

 

 

 

Update vom 10. März 2020

China verschiffte 50 Tonnen Vitamin C nach Wuhan

Das Vorgehen der chinesischen Behörden sowie aktuelle wissenschaftliche Studien unterstützen in vollem Umfang das Vorgehen der Swiss Biohealth Clinic im Hinblick auf Vitamin C – Infusionen. China kauft aktuell auf dem Weltmarkt im großen Stil Vitamin C ein. (1,2) Das Land führt derzeit mehrere groß angelegte Studien durch. Erste positive Daten über die Behandlung von Corona-Patienten mit hochdosierten Vitamin-C-Infusionen (IVC) wurden publiziert. Im Zhongnan Krankenhaus, Wuhan erhalten die Patienten täglich 24 g Vitamin C intravenös für 7 Tagen. (3,4)

dsm company
(c) DSM Company

Akutes Organversagen, insbesondere das Lungenversagen (akutes Atemnotsyndrom, ARDS) ist der Schlüsselmechanismus für Todesfälle von an 2019-nCov Erkrankten. ARDS ist gekennzeichnet durch eine rasche Freisetzung von freien Radikalen und Zytokinen sowie einen deutlich erhöhten oxidativen Stress, was in schweren Fällen zum Tod führen kann. Der frühzeitige Einsatz von hochdosierten Antioxidantien, insbesondere von Vitamin C spielt daher eine Schlüsselrolle bei der Behandlung dieser Patienten. (5,6)

Bei Auftreten einer Sepsis und bei einer starken Erhöhung von Zytokinen sammeln sich Neutrophile in der Lunge an und zerstören dort die Alveolarkapillaren. Klinische Studien haben gezeigt, dass Vitamin C diesen Prozess wirksam verhindern kann. Darüber hinaus das Vitamin dazu bei, die Alveolarflüssigkeit zu eliminieren, indem es die Aktivierung und Anhäufung von Neutrophilen verhindert. Bei extremer körperlicher Beanspruchung, beispielsweise bei Sportlern, hat Vitamin C einen positiven Einfluß auf die Dauer einer Erkältung. (7)

Die wichtigsten Wirkungen von Vitamin C auf einem Blick:

  • Antioxidations, inaktiviert reaktive Sauerstoffspezies (ROS)
  • Erhöht die neutrophile Phagozytose und Chemotaxis, beeinflusst die Migration von Makrophagen
  • Verstärkt die Proliferation von T- und NK-.Zellen
  • Kann die Bildung von Antikörpern erhöhen
  • Verbessert die Funktion der Endothelschranke und stärkt somit die Schleimhautbarriere (8)

Da die Prävention und Behandlung von erhöhtem oxidativem Stress mit großen Dosen von Antioxidantien pathophysiologisch stimmig ist, liegt es nahe, sie bei Pandemien mit potentiell tödlichem Ausgang anzuwenden, ohne dass man lange auf erregerspezifische Impfstoffe und Medikamente warten muss, wie es bei der aktuellen 2019-nCov-Epidemie der Fall ist. Hochdosiertes IVC wird seit mehreren Jahrzehnten klinisch eingesetzt. Ein kürzlich veröffentlichtes Dokument des Expertengremiums des National Institute of Health (NIH) besagt eindeutig, dass es in einer Dosis von 1,5 g/kg Körpergewicht sicher und ohne größere Nebenwirkungen ist (9-11). Die meisten Todesfälle durch das Coronavirus werden durch eine Lungenentzündung verursacht. Seit über 80 Jahren ist bekannt, dass Vitamin C für Patienten mit Lungenentzündung von großem Nutzen ist (3,9, 12-15). Vitamin C stellt eine effektive Prophylaxe gegen Pneumonien dar. (16,17)

Das Japanese College of Intravenous Therapy (JCIT) empfiehlt IVC bei akuten Virusinfektionen (Influenza, Herpes zoster, Erkältung, Röteln, Mumps, etc.) und Erkrankungen, die mit einem Virusinfekt in Zusammenhang stehen (z. B. Hörsturz oder Bell’sche Lähmung). Bei Erwachsenen wird die Infusion bei einer Erkrankung im Frühstadium mit leichten Symptomen mit einer Dosis von 12,5 g verabreicht, bei mittleren bis schweren Symptomen mit 25g. Die IVC wird in der Regel ein- oder zweimal täglich über 2-5 Tage ununterbrochen verabreicht, mit oder ohne eine allgemeine Behandlung der Virusinfektion. (18)

Dr. Richard Cheng, ein chinesischer Experte für Orthomolekulare Medizin betont:

“Eine frühe und ausreichend hohe Dosis von intravenösem Vitamin C ist entscheidend. Vitamin C ist nicht nur ein typisches Antioxidans, sondern auch an der Abtötung von Viren und an der Verhinderung der Virusvermehrung beteiligt. Die Bedeutung von intravenösem Vitamin C in hohen Dosen liegt nicht nur auf antiviraler Ebene. Es ist das akute Atemnotsyndrom (ARDS), an dem die meisten Menschen bei durch Coronavieren bedingten Pandemien (SARS, MERS und jetzt NCP) sterben. Das ARDS ist ein weit verbreiteter Endweg, der zum Tod führt“. (19)

Einige Experten warnen vor zu schnellen Schlüssen aus den aktuell laufenden Studien und stellen eine effektive Wirkung von Vitamin C-Infusionen in Frage. (20)

In unserem SWISS BIOHEALTH CONCEPT haben Vitamin C-Infusionen jedoch eine große Bedeutung. Wir wissen schon lange um ihren Nutzen bei der Förderung der Wundheilung und Stärkung des Immunsystems (21-26). Deshalb erhalten unsere Patienten während des Aufenthalts in unserer Klinik diese Infusionen täglich. Somit sind unsere Patienten sind bestens auf den Virus SARS-CoV-19 vorbereitet, vor allem auch in immunologischer Hinsicht. Auch unsere Mitarbeiter werden derzeit wöchentlich damit versorgt.

Weitere Meldungen:

Erste prospektive Pilotstudie der Swiss Biohealth Academy abgeschlossen

Die Swiss Biohealth Academy konnte kürzlich ihre erste prospektive Pilotstudie zur wissenschaftlichen Belegung des Swiss Biohealth Concepts abschließen. Die statistische Auswertung der erhobenen Gesundheitsdaten erbrachte ein hervorragendes Ergebnis. Auch gab es erste Hinweise darauf, dass die Behandlung einen positiven Einfluß auf die mitochondriale Funktion und die Telomerlänge hat. Die Mitochondrien sind von zentraler Bedeutung für die Vitalität eines Organismus, die Telomerlänge ist assoziiert mit dem biologischen Alter. Wir werden in einem der kommenden Newsletter ausführlich berichten.

Das Bundesamt für Gesundheit der Schweiz (BAG) ändert seine Strategie

Das Bundesamt für Gesundheit der Schweiz definiert seit Montag, den 09.03.2020 eine neue Strategie. Die Eindämmung durch Ermittlung und Isolierung der Fälle sowie Quarantäne der Kontaktpersonen ist nicht mehr wirksam und absorbiert Ressourcen, welche für die schweren Fälle und die besonders gefährdeten Personen benötigen werden. Aufgrund der bisher aufgetretenen Fälle wurden weitere Erkenntnisse gewonnen. Oft sind die Symptome leicht und werden von den Erkrankten nicht als COVID-19 erkannt. Tests auf Infektion mit SARS-CoV-2 werden jetzt restriktiv gehandhabt, um Ressourcen zu schonen. Es sollen nur noch Patienten getestet werden, die bestimmte Kriterien erfüllen (siehe unten). Patienten, die keine medizinische Behandlung benötigen, sollen sich ohne Testung in freiwillige Selbstisolation begeben.

Testkriterien für Personen in der Schweiz:

Getestet werden NUR noch Patienten, die diese Testkriterien erfüllen:

  • Akute Atemwegssymptome (Husten, Atembeschwerden) und/oder Fieber

UND eines der folgenden Kriterien:

  • Schwere Symptome (Hospitalisierung notw.), z. B. bilaterale Pneumonie, ARDS
  • Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko (besonders gefährdete Personen)
  • Gesundheitsfachpersonen mit direktem Patientenkontakt, die in einer Gesundheitseinrichtung arbeiten
  • Personal von Alters- und Pflegeheimen mit direktem Kontakt zu Bewohnern/Patienten
  • Zusätzliche epidmiologische Kriterien
  • Aufenthalt in betroffenen Gebieten ausserhalb der Schweiz 14 Tage vor Symptombeginn
  • Enger Kontakt zu einem bestätigten Fall

Alle anderen Personen, die keine medizinische Behandlung benötigen (guter AZ, milde Symptome) werden nicht getestet und bleiben in freiwilliger Selbstisolation/Heimisolation bis 48 Stunden nach dem Abklingen der Symptome, sofern seit Symptombeginn mindestens 10 Tage verstrichen sind. (27)

1. “COVID-19: China retailers and suppliers report surge in demand for Vitamin C supplements”, 09-Mar-2020, Guan Yu Lim; https://www.nutraingredients-asia.com/Article/2020/03/09/COVID-19-China-retailers-and-suppliers-report-surge-in-demand-for-Vitamin-C-supplements?utm_source=copyright&utm_medium=OnSite&utm_campaign=copyright
2. “Vitamin C crisis as China buys too much and cuts supply;”http://koreajoongangdaily.joins.com/news/article/article.aspx?aid=3073816
3. Gorton HC, Jarvis K., The effectiveness of vitamin C in preventing and relieving the symptoms of
virus-induced respiratory infections. J Manipulative Physiol Ther. 1999 Oct;22(8):530-3.
4. Chen N, Zhou M, Dong X, Qu J, Gong F, Han Y, Qiu Y, Wang J, Liu Y, Wei Y, Xia J, Yu T, Zhang X, Zhang L. Epidemiological and clinical characteristics of 99 cases of 2019 novel coronavirus pneumonia in Wuhan, China: a descriptive study. Lancet Lond Engl. 2020 Jan 30;
5. Cheng, R; Hanping S, et al., Early Large Dose Intravenous Vitamin C is the Treatment of Choice for 2019-nCoV Pneumonia, Orthomolecular Medicine News Service, Febr 16,2020
6. Fowler III AA, Kim C, Lepler L, Malhotra R, Debesa O, Natarajan R, Fisher BJ, Syed A, DeWilde C, Priday A, Kasirajan V. Intravenous vitamin C as adjunctive therapy for enterovirus/rhinovirus induced acute respiratory distress syndrome. World J Crit Care Med. 2017 Feb 4;6(1):85-90.
7. Hunt C et al. Vitamin C and its application to the treatment of nCoV Coronavirus Int J Vitam Nutr Res 1994;64:212-19. http://orthomolecular.org/resources/omns/v16n09.shtml
8. Nabzdyk CS, Bittner EA. Vitamin C in the critically ill – indications and controversies. World J Crit Care Med. 2018 Oct 16;7(5):52-61.
9. High Dose Vitamin C and Influenza: A Case Report – ISOM [Internet]. [cited 2020 Feb 9]. Available from: https://isom.ca/article/high-dose-vitamin-c-influenza-case-report/?from=groupmessage&isappinstalled=0
10. Saul AW. Nutritional treatment of coronavirus. Orthomolecular Medicine News Service, 16:6, Jan 30, 2020. http://orthomolecular.org/resources/omns/v16n06.shtml
11. High-Dose Vitamin C (PDQ(r))-Health Professional Version – National Cancer Institute [Internet]. [cited 2020 Feb 9]. Available from: https://www.cancer.gov/about-cancer/treatment/cam/hp/vitamin-c-pdq
12. Gander and Niederberger. Vitamin C in the handling of pneumonia.” Munch. Med. Wchnschr., 31: 2074, 1936.
13. Hochwald A. Beobachtungen über Ascorbinsäurewirkung bei der krupposen Pneumonie.” Wien. Arch. f. inn. Med., 353, 1936.
14. McCormick WJ. Have we forgotten the lesson of scurvy? J Applied Nutrition, 1962, 15:1 & 2, 4-12. https://www.seleneriverpress.com/historical/have-we-forgotten-the-lesson-of-scurvy/
15. Slotkin & Fletcher. Ascorbic acid in pulmonary complications following prostatic surgery.” Jour. Urol., 52: Nov. 6, 1944.
16. Slotkin GE. Personal communication with WJ McCormick. December 2, 1946
17. . Peters EM1, Goetzsche JM, Grobbelaar B, Noakes TD. Vitamin C supplementation reduces the incidence of postrace symptoms of upper-respiratory-tract infection in ultramarathon runners. Am J Clin Nutr. 1993 Feb;57(2):170-4.
18. Saul A, Yanagisawa A, Hospital-based Intravenous vitamin C Treatment for Coronavirus and Related Illnesses, OMS, February 2, 2020
19. “Can Vitamin C prevent and treat Coronavirus?” https://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=228745
20. Wei Li, Nobuyo M, Beck M, Vitamin C Deficiency Increases Lung Pathology of Influenza Virus – Infected Gulo-/-Mice, The Journal of Nutrition, Volume 136, Issue 10, October 2006, Pages 2611–2616
21. Yelin K, Hyemin K, et al., Vitamin C Is an Essential Factor on the Anti-viral Immune Responses through the Production of Interferon- α/ β at the Initial Stage of Influenza A Virus (H3N2) Infection, Laboratory of Anti-oxidant Immunology and Vitamin C, Department of Anatomy, Seoul National University College of Medicine, Seoul 110-799, Korea
22. Hickey S, Saul AW (2015) Vitamin C: The real story. Basic Health Pub. ISBN-13: 978-1591202233.
23. Carr AC, Maggini S. Vitamin C and Immune Function. Nutrients. 2017;9(11). doi:10.3390/nu9111211
24. Li X, Tang L, Lin YF, Xie GF. Role of vitamin C in wound healing after dental implant surgery in patients treated with bone grafts and patients with chronic periodontitis. Clin Implant Dent Relat Res. 2018;20(5):793–8. doi:10.1111/cid.12647
25. Gröber U. Mikronährstoffe: Metabolic Tuning – Prävention – Therapie ; mit 134 Tabellen. 3rd ed. Stuttgart: Wiss. Verl.-Ges; 2011, c 2011. 622 S. (Für die Kitteltasche).
26. Wintergerst ES, Maggini S, Hornig DH. Immune-enhancing role of vitamin C and zinc and effect on clinical conditions. Ann Nutr Metab. 2006;50(2):85–94. doi:10.1159/000090495
27. Amt für Gesundheit, Thurgau, Information vom 9.03.2020

Update vom 09. März 2020

Coronavirus – aktuelle Maßnahmen der Swiss Biohealth Group

Mit sofortiger Wirkung hat sich die Swiss Biohealth Group auf die aktuelle Situation des Corona-Virus Sars-CoV-2 eingerichtet. Präventionsmaßnahmen sind in allen Bereichen der Unternehmensgruppe implementiert und werden in den nächsten Tagen durchgeführt. Eine Taskforce unter Einbindung von Experten wird eingerichtet um Sie regelmässig sowohl auf nationaler, als auch internationaler Ebene auf dem Laufenden zu halten und mit den neuesten offiziellen und sinnvollen Empfehlungen und Maßnahmen zu informieren.

Zum Schutz unserer Mitarbeiter und Patienten treten seit heute unter anderem folgende Maßnahmen in Kraft:

  • Bei jedem Mitarbieter wird der aktuelle Vitamin-D-Wert labordiagnostisch überprüft. Wir empfehlen hier einen Vitamin-D-Wert von mindestens 100 ng/ml anzustreben
  • Jeder unserer Mitarbeiter nimmt zur Unterstützung und Stärkung des Immunsystems täglich Basic Immune aus unserem Swiss Biohealth Vital Produktportfolio, ein hochdosiertes Mikronährstoffpräparat (u.a. Vitamin D3, Vitamin K2, Magnesium, Zink und Vitamin C)
  • Jeder unserer Mitarbeiter bekommt wöchentlich eine Vitamin-C-Infusion
  • In unserer Klinik stehen frei zugänglich überall Desinfektionsspender, alle Mülleimer sind verschließbar
  • Alle unsere Mitarbeiter und Patienten werden selbstverständlich auf Symptome hinsichtlich des Corona-Virus überprüft und die Temperatur täglich gemessen
  • Alle Mitarbeiter werden über aktuell empfohlene Verhaltensregeln bezüglich der Eindämmung des Coronavirus regelmässig unterrichtet. Hinweisschilder werden überall aufgestellt

Das Swiss Biohealth Team mit Basic Immune

Wir empfehlen jedem Unternehmen, umgehend Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und letztendlich der Bevölkerung einzuleiten. Besonderes Augenmerk sollte hier auf der Stärkung des Immunsystems und Vorbeugung von Infektionen liegen. Wir informieren Sie hier regelmässig über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, das aktuelle weltweite Geschehen und unterstützen Sie darin sich, Ihre Kollegen und Mitarbeiter mit effektiven Maßnahmen zu schützen.

Update vom 03. März 2020

In Situationen, wie wir sie heute erleben, ist es immer wichtig, genau hinzuschauen, um nicht in Panik zu geraten: Nach Angaben des deutschen Robert-Koch-Instituts ist das Corona-Virus Sars-CoV-2 in etwa 0,7% der infizierten Fälle tödlich. Die regelmäßige Grippe, die wir jedes Jahr erleben, ist in etwa 0,1 bis 0,2% aller Fälle tödlich. Mit anderen Worten: In den meisten Fällen erholen sich die Patienten, ohne schwere Symptome zu zeigen. (-> Quelle) Natürlich sollten wir jede Maßnahme ergreifen, um das Virus zu stoppen. Aber wir sollten auch nie die andere, viel größere Bedrohung vergessen: die Epidemie chronischer Krankheiten wie Krebs und Herzkrankheiten, an denen allein in Deutschland jedes Jahr etwa 600.000 Menschen sterben.

Selbst wenn 100% aller Deutschen mit SARS-CoV-2 infiziert wären, würde das Virus weniger als 10% der oben genannten Zahl töten. Vergessen wir also nicht, uns um chronische Krankheiten zu kümmern, was in erster Linie eine Frage des Lebensstils ist. Die Stärkung unseres Immunsystems sollte immer unser Hauptziel sein! Ein genauerer Blick auf die Situation kann einen Zusammenhang zwischen dem Ausbruch der Epidemie und einem sehr niedrigen Vitamin-D3-Spiegel in der nördlichen Hemisphäre am Ende des Winters aufzeigen. Dies könnte erklären, warum es so viele Fälle im reichen Norditalien und keine oder nur sehr wenige Fälle im viel ärmeren Teil Süditaliens gibt, z.B. in der Stadt Neapel, wo wir viel höhere Vitamin-D3-Werte als im Norden annehmen. Gleichzeitig weisen die ärmeren Länder in Äquatornähe, wie die afrikanischen Länder, noch keine hohe Zahl von Infizierten auf.
In unserem letzten Blog haben wir einige Studien über Vitamin D3 und die Resistenz gegen Grippe und andere Virusinfektionen zitiert. Diese Tatsache hängt mit der Hemmung von NF-kB-Faktor (ein Proteinkomplex, der die Transkription der DNA kontrolliert) in Gegenwart hoher Vitamin-D3-Spiegel zusammen.
Daher empfehlen wir nach wie vor einen 25-OH-Vitamin D3 (Calcidiol) Spiegel von etwa 70 bis 100ng/ml.

Darüber hinaus empfehlen wir, den durch EMF (z.B. WiFi oder Mobiltelefone) verursachten Stress zu reduzieren, da EMF-Stress das Cytocin IL6 zu erhöhen scheint und den Organismus in eine proinflammatorische Situation versetzt (-> Quelle 1, Quelle 2). Dies gilt insbesondere bei häufigem Gebrauch von Mobiltelefonen. Jede zusätzliche Infektion könnte dann einen “Zytokinsturm” auslösen. In der heutigen Zeit des Aufruhrs sind ein gesunder Lebensstil und jede Maßnahme zur Stärkung unseres Immunsystems wichtiger denn je. Laut WHO (-> Quelle) zeigt die folgende Grafik die Zunahme der Infektion in China:

Increase of the infection in China
Zunahme der Infektion in China

Die folgende Grafik zeigt die Zunahme der Infektion außerhalb Chinas:

The following graph shows the increase of the infection outside of China:

Die folgende Grafik zeigt schließlich die asymptotische Kurve der tödlichen Fälle:

asymptotic curve of the lethal cases:

Wir sind sehr dankbar, dass noch keiner unserer Patienten und keines unserer Teammitglieder von dem Virus infiziert wurde.
Wir sind nach wie vor der Meinung, dass die optimale Unterstützung unseres Immunsystems für die Prävention entscheidend ist.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, falls neue Informationen oder Erkenntnisse auftauchen sollten.

Update vom 29. Februar 2020

Neben den von uns bereits am 3.2. im Sondernewsletter zum Corona-Virus veröffentlichten Empfehlungen, möchten wir folgende zusätzliche Massnahmen in Zusammenarbeit und Durchführung durch Ihren behandelnden Arzt oder Heilpraktiker empfehlen:

  • Der Vitamin D-Status (25-OH-Vitamin D3) im Serum sollte mind. 100ng/ml aufweisen. Eine gute Versorgung mit Vitamin D3 bzw. seinem Hormonderivat 1,25-OH-Calcitriol schützt im Allgemeinen sehr gut vor viralen Angriffen (-> Quelle)
  • Grundsätzlich sollten alle Vitamine und Mikronährstoffe auf einem sehr hohen Level aufgefüllt sein. Dies könnte bei einer Gefährdung regional, durch Kontakt mit Infizierten oder aber durch eigene Immunschwäche durch das hochdosierte Produkt Basic Immune sichergestellt werden
  • Weiterhin empfehlen wir wöchentliche Infusionen mit Vitamin C hochdosiert (2x Vitamin C Pascoe 7,5g in physiologischer Kochsalzlösung) (-> Quelle 1, Quelle 2)
  • als separate Infusion Magnesiumsulfat 20% 8mmol 10ml (nicht bei Niereninsuffizienz), Natriumbicarbonat 8,4% 2ml, Vitamin B12 Depot 1000µg 2ml, Procain 2% 2 ml, alles zusammen in physiologischer Kochsalzlösung
  • Ein guter Schutz kann weiterhin durch HOCL-Spray und Liquorice erzielt werden (siehe Blogbeitrag vom 3.2.2020), sowie durch räumlichen Abstand zu möglichen Infizierten und grundsätzlich dem Vermeiden von großen Menschenansammlungen. Gegebenenfalls durch Tragen eines Mundschutzes und regelmässiges desinfizieren der Hände.

Sind sie zu stark, bist Du zu schwach!

Grundsätzlich gilt der alte und immer wahre Grundsatz: „Sind sie zu stark, bist Du zu schwach!“. Dies bedeutet, dass wir speziell in dieser gefährlichen Zeit und Jahreszeit unser Immunsystem so fit wie irgend möglich machen müssen, damit es in der Lage ist, die Viren abzuwehren. Neben den o.a. Maßnahmen und den im Blog vom 3.2.20 beschriebenen Lifestyle-Verbesserungen ist es ratsam, unser Immunsystem durch gezielte Stress-Massnahmen noch weiter auf die Sprünge zu helfen. Durch Sport mit Schwitzen, Fasten (z.B. 16:8), Hitze (Sauna, Infrarot-Sauna) und Kälteanwendungen (kalt duschen für 3 Minuten, Eisbäder, Kryotherapie) wird auf der epigenetischen Ebene der sog. „Überlebensmechanismus“ in Gang gesetzt, was sich in einer Aktivierung der Sirtuine (Sir1 bis Sir7) äussert.

Aus einem Artikel des Max-Planck-Institutes (-> Quelle): Zusammenfassend lässt sich annehmen, dass Sirtuine als Regulatoren eines universellen, uralten Programms agieren. Sie werden immer dann besonders aktiv, wenn der Organismus seine Überlebenskräfte mobilisieren muss, so wie bei der bereits erwähnten Nahrungsknappheit, aber auch bei vielen anderen Arten von Stress wie Kälte, Hitze, Infektionen, Belastung etc. Sollte es gelingen, Sirtuine unabhängig vom Stress-Stimulus dauerhaft zu aktivieren, könnte dies zu einer verbesserten Lebensqualität bis ins hohe Alter führen.

Wir werden Sie über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten und über gegebenenfalls notwendige weiterführende Maßnahmen informieren!

Dr. Dietrich Klinghardt und Dr. Ulrich Volz,

SWISS BIOHEALTH CLINIC