schlaf

Mein persönliches und berufliches Engagement seit über 30 Jahren in der biologischen Medizin und Zahnmedizin hat mir gezeigt, dass es einige wenige Schlüsselfaktoren gibt, welche gemäß dem Pareto-Prinzip (80/20-Prinzip) einen überdimensionalen Effekt auf unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit haben. Die biologische Zahnmedizin zeigt hier eine herausragende Sonderstellung, da die toten Zähne und giftigen Materialien in der Mundhöhle nach Schätzungen der Opinionleader und unseren eigenen Beobachtungen für etwa 60 bis 80% aller chronischen Erkrankungen verantwortlich sind.

Eine weitere Sonderstellung kommt dem vom Sonnenlicht produzierten Vitamin D3 zu, welches nach Verstoffwechslung in den einzelnen Zellen, Leber und Niere zum möglicherweise wichtigsten Hormon in unserem Körper, dem Calcitriol, wird und etwa 2.000 Gene steuert. Die zunehmende Belastung mit hochfrequenten Mikrowellen in Form von WiFi- und Mobilfunkstrahlung (EMF) wirkt sich zunehmend negativ auf unsere Gesundheit aus, da die Gewebe in unserem Körper erhitzt werden (Knochen, Gehirn etc- hier mehr darüber lesen), wir durch die Strahlung immer mehr in den Sympathikus- (Stress-) Mode gepusht werden und darüber hinaus unsere Schlafqualität darunter leidet. In den letzten 6 Monaten habe ich mich sehr intensiv mit Schlaf auseinandergesetzt und mit dem Oura-Ring, dem Vitalmonitor und dem Biovotion die Parameter wie Schlafzyklen, Regeneration, Stress und HRV gemessen (hier meine Erfahrungen dazu) und dabei die verschiedensten Einflüsse auf den Schlaf untersucht. Heute bin ich mir mehr denn je sicher, dass ein gesunder und ungestörter Schlaf einen weiteren komplett unterschätzten Schlüsselfaktor für Gesundheit und Leistungsfähigkeit darstellt. Im folgenden Beitrag werde ich die Basics für Sie zusammenfassen und die wichtigsten „Hacks“ für einen perfekten und regenerativen Schlaf aufzeigen.

Rund 60 % der westlichen Bevölkerung leiden unter Schlafmangel oder einer Schlafstörung. Insbesondere der Tiefschlaf, welcher 35 % unseres allgemeinen Schlafes ausmachen sollte, fiel auf einen Durchschnitt von 10 % unter Erwachsenen! In der Tiefschlaf-Phase reparieren wir unsere Zellen, füllen unseren Energiebedarf auf, aktivieren unser Immunsystem, bilden HGH (Human Growth Hormon) und neue Muskeln. Unter anderem entgiften wir mit dem wichtigsten Organ, unserem Gehirn, welches das einzige Organ ist dass man nicht ersetzen kann. Dies kommt dadurch zustande, dass die Gehirnzellen in der Nacht um bis zu 60% schrumpfen und damit einen Zwischenraum („Glymphatischer Raum“) öffnen, über welchen die Toxine und Abfallstoffe dann über die großen Halsvenen abgeleitet werden können (Lulu Xie et al.: Sleep Drives Metabolite Clearance from the Adult Brain. Science 342, 373 (2013); DOI: 10.1126/science.1241224). Deshalb ist die Bisshöhe des Zahnersatzes so wichtig. Ist dieser zu niedrig, so sind die Halsvenen verengt und die Lymphe kann nicht abfließen. Natürlich ist dann in diesem Fall auch die Zufuhr mit Sauerstoff reduziert (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23035667). Deshalb testen wir in der SWISS BIOHEALTH CLINIC die Bisslage, -höhe und -position mit dem ART (Autonomer Response Test) nach Dr. Klinghardt und fertigen oftmals eine zusätzliche Entgiftungsschiene für die Nacht an, falls wir mit dem Zahnersatz die benötigte Bisshöhe nicht direkt herstellen können. Weiterhin regenerieren und speichern wir in der Nacht, was wir über den Tag hinweg gelernt haben und dadurch verbessern wir unsere Erinnerung.

Auswirkungen von mangelndem Schlaf

Ein Mangel an Tiefschlaf ist daher sehr gefährlich für unsere geistige und körperliche Gesundheit, und ich würde dringend empfehlen, die Schlafstadien mit dem faszinierenden OURA-Ring zu verfolgen.

Die beiden Evil Twins (bösen Zwillinge), die unseren Schlaf zerstören, sind Cortisol und Insulin, da sie die Melatoninproduktion antagonisieren, was für den (tiefen) Schlafmodus von entscheidender Bedeutung ist. Es ist jedoch offensichtlich, dass alles, was Stress verursacht und somit die Freisetzung von Cortisol und Adrenalin, den Schlaf beeinträchtigt. Versuchen Sie abends zunehmend langsamer zu werden, indem Sie wertvolle Zeit mit Ihrer Familie verbringen, (echte) Bücher lesen, Musik hören oder andere Möglichkeiten finden, welche den Parasympathikus aktivieren. Vor allem das blaue Licht Ihres Computers, Notebooks oder Smartphones simuliert eine Morgensituation, setzt Cortisol frei und zerstört das Melatonin. Daher sollten wir vor dem Einschlafen alle Bildschirme vermeiden und versuchen, unser Schlafzimmer so dunkel wie möglich zu machen. Rot- und Infrarotlicht, wie Kerzenlicht, erhöhen die Melatoninproduktion.

Zudem sinkt unsere Körpertemperatur während der Tiefschlaf-Phase ab, weshalb unser Schlafzimmer auf 16 bis 20° heruntergekühlt werden sollte. Es ist offensichtlich, dass jede Aktivität wie z.B. Training, die Körpertemperatur erhöht und nicht zum Einschlafen beiträgt. Die beste Zeit für Sport und Training ist somit von morgens bis in den frühen Nachmittag. Da die Frequenz unseres Gehirns während der Tiefschlaf-Phase auf 4 bis 7 Hertz sinkt, sollten wir dafür sorgen, dass die elektrische Energieversorgung in unserem Schlafzimmer abgeschaltet wird (Sicherung ausschalten, Netzfreischalter, VivoBase nutzen – hier erhältlich, WIFI abschalten,  usw.). Tiefschlaf findet nur zwischen 22 und 2 Uhr statt. Wir sollten also spätestens um Mitternacht ins Bett gehen.

Ein spätes Abendessen, insbesondere bei einer hohen Einnahme von kurzkettigen Kohlenhydraten, führt zu einer Freisetzung von Adrenalin, Cortisol und vor allem Insulin, was Sie vom Einschlafen abhält. Wer abends Hunger bekommt, sollte gekochtes Gemüse („Minestrone“) oder Eier (gekocht, gerührt usw.) essen. Eine Portion gesunde Kohlenhydrate (siehe grüne Tabelle im Ernährungsdesing n. Dr. Nischwitz), besonders Süßkartoffeln oder Reis, vorausgesetzt es ist die einzige kohlenhydratehaltige Mahlzeit am Tag wirken positiv auf den Parasympathikus, indem sie die Produktion der Neurotransmitter Serotonin und GABA erhöhen. Eine kleine Menge Alkohol (insbesondere Rotwein) hilft Ihnen beim Einschlafen, vernichtet aber Ihren tiefen Schlaf, wenn mehr als ein Glas getrunken wird. Sex am Abend ist großartig, da Oxytocin freigesetzt wird, was Cortisol entgegenwirkt. Ebenfalls werden Prolactin und Serotonin freigesetzt, welche Ihnen helfen, Ihren Tiefschlaf zu verbessern. Natürlich sollten Sie nachmittags keinen Kaffee trinken, da das Koffein Adrenalin und Cortisol produziert und Ihre Herzfrequenz und Ihren Blutdruck erhöht. Dasselbe gilt für Grünen und Schwarzen Tee sowie für Schokolade. Durch die Einnahme von 75 bis 100 mg L-Theanin können Sie den negativen Auswirkungen von Kaffee, Tee und Schokolade bei Bedarf entgegenwirken. Ein gesunder Darm ist für einen guten Tiefschlaf mehr als wichtig, da das Mikrobiom mehr Neurotransmitter produziert als unser Gehirn (Dopamin, Serotinon, GABA usw.).

Tipps für einen besseren Schlaf

Schlussendlich, können uns Vitamine und andere Nährstoffe für einen besseren Schlaf helfen:
• CBD-Öl verbessert unseren Tiefschlaf und verringert die Latenzzeit (Zeit zum Einschlafen).
• Vitamin A spielt im zirkadianen Rhythmus und in den gesamten Schlafphasen eine wichtige Rolle.
• B6 verbessert die Synthese von Serotonin, der Vorstufe von Melatonin. Gleiches gilt für Omega 3, B3, D3 und Magnesium. Sämtliche Cofaktoren finden sie im Kombinationsprodukt Bone&Teeth (hier erhältlich).
• Besonders das Vitamin D3 (hier erhältlich) ist großartig, da es nicht nur 5-HTP in Serotonin umwandelt, sondern auch den Parasympathikus-Modus aktiviert!
• Nüsse (keine Erdnüsse) sind ebenfalls sehr empfehlenswert, da diese die Vorstufe von Serotonin, das Tryptophan, enthalten.
• Weiterhin wirken Baldrian, Lavendel, Passiflora, Ginkgo Biloba, Johanniskraut und Ashwaaganda Royal beruhigend auf unseren Organismus und fördern den Tiefschlaf. Ein Glas Amino Supreme nüchtern am morgen liefert alle wichtigen Aminosäuren für die Neurotransmittersynthese. Gibt man noch einen Spritzer Limettenwasser hinzu schmeckt es noch besser und der Körper bleibt länger basisch.
• Glycin senkt die Körpertemperatur und führt den Organismus somit leichter in den Tiefschlaf.
• Zirbenholz duftet rund 100 Jahre lang ein ätherisches Öl aus, welches beruhigt und gesunden Schlaf fördert. Deshalb wurden früher in den Österreichischen und Schweizer Alpen die Schlafzimmer und die Betten aus diesem Holz hergestellt. Heute kann man Zirbenholzspäne mit Zirbenholz-Öl getränkt im Schlafzimmer aufstellen oder mit Zirbenholzspänen gefüllte Kissen verwenden:

Zirbenholzbett „Johanna“ Boxspring

Schlafshop.ch

Puravita.ch

Melatonin

Der zentrale Faktor guten Schlafs ist das Schlafhormon Melatonin. Sobald es dunkel wird, signalisieren Moleküle im Auge dem Zwischenhirn, das Schlafhormon aus dem Glückshormon Serotonin zu bilden. Es sind dort die Pinealozyten in der Zirbeldrüse (Epiphyse), welche bei Einbruch der Dunkelheit vermehrt Melatonin freisetzen. Die Zirbeldrüse verkalkt durch Fluor und ein Überangebot an Calcium, weshalb wir weder Calcium in unseren Supplements enthalten haben noch Fluor in unseren Zahnpasten etc. zulassen.
Bei Tageslicht sinkt die Melatonin-Konzentration stark. Hieraus erklärt sich die Wichtigkeit der Abstinenz von hellem Licht mit hohem UV- und Blaulicht-Anteil in den Abendstunden und ein maximal abgedunkeltes Schlafzimmer!

Wenn wir nun die Kette weiter zurückverfolgen, wird klar, dass wir über ausreichend Serotonin verfügen müssen, um genügend Grundsubstanz für die Bildung von Melatonin bereit zu stellen. Unser körpereigenes Serotonin bildet unser Organismus aus der Aminosäure Tryptophan. Tryptophan muss die sogenannte Blut-Hirn-Schranke überwinden, um vom Blutkreislauf in das zentrale Nervensystem zu gelangen. Dort angekommen, wandeln Enzyme Tryptophan in Serotonin um. Neben Enzymen helfen auch Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Vitamin B3 und B6 sowie Magnesium. Bildet Ihr Körper genug Serotonin, fühlen Sie sich gelassener und entspannter. Im Gegensatz zu Melatonin erfolgt die Serotoninbildung tagsüber. Je dunkler es wird, desto mehr Melatonin entsteht aus Serotonin3. Somit wird klar, dass es unabhängig vom guten Schlaf bereits „kampfentscheidend“ ist, ausreichend Serotonin, was auch als Glückshormon bezeichnet wird, zu bilden!

Wie halte ich nun einen hohen Serotonin-Spiegel aufrecht?

Das Hirn oder der Darm müssen das Serotonin selbst herstellen, daran führt kein Weg vorbei. Dazu benötigt es als Cofaktoren Vitamine und Mineralien. Da ca. 95 % des Serotonins im Darm gebildet werden, ist es sehr wichtig, dass dieser gesund ist, um das Hormon bilden zu können. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Voraussetzung, um eine gesunde und diversifizierte Darmflora zu fördern. Neueste Studien zeigen, dass es noch mehr Sinn macht, dem Darm „Prä-Biotika“, also Futter in Form von Ballaststoffen für die Darmbakterien zur Verfügung zu stellen, anstatt nur „Pro-Biotika“, also lebende Darmbakterien, welche nur im Darm etablieren können, wenn dort ausreichende Nahrung in Form von Ballaststoff für unsere kleinen Helfer diese vorliegt. Eine Portion BioPro Supreme liefert sechs verschiedende Stämme an Darmbaktieren und außerdem eine große Menge an Präbiotika. Um den gesamten Magen-Darm Trakt zu regenerieren ist auch noch eine extra Portion Glutamin enthalten sowie genug Protein und Aminosäuren und zwar auf pflanzlicher Basis, was besonders für Veganer und Vegetarier wichtig ist, die häufig eben ein Aminosäuredefizit haben. Präbiotika, genau genommen „unlösliche Ballaststoffe“ füttern nicht nur die Darmbakterien, sondern werden von diesen zu kurzkettigen Fettsäuren (SCFA´s – Shor chain fatty acids) verstoffwechselt, die uns wieder direkt Energie geben. Ein klassisches Win-Win Szenario.

Mit anderen Worten: Pro-Biotika sind lebensfähige Mikroorganismen, welche im Darm notwendig sind. Prä-Biotika sind „nicht verdaubare Lebensmittelbestandteile, die ihren Wirt günstig beeinflussen, indem sie das Wachstum und/oder die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Dickdarm gezielt anregen und somit die Gesundheit des Wirts verbessern“ (Wikipedia). Deshalb verwenden wir bei dem von uns entwickelten BASIC IMMUNE (hier erhältlich) als Trägerstoff Cellulose, genauso wie auch bei all unseren Kapselhüllen der SUPZ INSIDE Produkte, welches ein Prä-Biotika darstellt und haben dafür gesorgt, dass alle Cofaktoren für die Bildung von Serotonin darin enthalten sind. Die Patienten berichten uns nach Einnahme des BASIC IMMUNE, dass sie besser schlafen und schneller regenerieren:

Andere Stoffe, die in den verschiedensten Lebensmitteln zu finden sind, fungieren hingegen als Ausgangsstoffe. Da Serotonin hauptsächlich aus der Aminosäure Tryptophan gebildet wird, sollten wir auf eine ausreichende Zufuhr über Nüsse und Fische achten. Die Aminosäure Tryptophan wird im Körper zunächst zur Zwischenstufe 5-HTP umgewandelt und später dann im Gehirn zu Serotonin. Aus diesem Grunde können wir auch über eine ausreichende Konzentration dieser Vorstufen die Serotonin-Konzentration und damit die Melatonin-Bildung beeinflussen.

Studien dazu:
[1] https://europepmc.org/abstract/med/1702484
[2] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2077351/
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24558199
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25713056

Abgesehen von den positiven Auswirkungen auf den Schlaf wirkt Melatonin auch auf die Regulation der Körpertemperatur und des Blutdruckes. Weiterhin ist Melatoin wichtig für die Ausschüttung weiterer Hormone und für die Immunabwehr. Im Schlaf finden im Körper Reparaturprozesse statt, Muskeln erholen sich, wichtige Hormone werden gebildet und alle Zellen werden mit Nährstoffen versorgt. Sogar die Muskeln wachsen, wenn Sie davor proteinhaltig gegessen und am Tag Sport getrieben haben. Gegen 21 Uhr setzt unser Zwischenhirn hohe Mengen Melatonin frei. Die dann auftretende Müdigkeit treibt Sie ins Bett, um schnell einzuschlafen. Gegen zwei Uhr nachts erreicht die Melatonin-Konzentration ihren Höhepunkt: Sie sind dann in der Tiefschlafphase. In diesem Zeitraum ist der Körper ruhig, er schüttet Wachstumshormone aus und regeneriert sich. Erst nach neun Uhr früh sinkt die Melatonin-Konzentration durch die Aktivierung des Cortisols, welches uns tagsüber auf Trab hält. Die Bildung von Cortisol wird durch helles Licht mit hohem Blaulicht-Anteil gefördert, weshalb wir uns an sonnigen Tagen wacher und energievoller fühlen als an verregneten und nebligen Tagen.

Somit ist die optimale Zeit, um ins Bett zu gehen, ca. 22 Uhr und auch Erwachsene sollten eine Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden anstreben. Optimal ist es, wenn man jeden Tag zur selben Zeit ins Bett geht und größere Schwankungen vermeidet. Grundsätzlich kann die Einschlaf- und Durchschlaf-Qualität und – Zeit auch durch die Einnahme von Melatonin selbst verbessert werden. In Deutschland dürfen Ärzte ihren Patienten erst ab dem 55. Lebensjahr Melatonin verschreiben. Nahrungsergänzungsmittel dürfen bis zu 0,5 mg pro Kapsel oder Tablette enthalten, müssen jedoch bestimmte Hinweise enthalten. Die empfohlene Dosis liegt bei 1-5 mg ca. 1h vor dem Zubettgehen. Kein Melatonin einnehmen sollten Menschen mit Epilepsie, Autoimmunerkrankungen wie Diabetes Mellitus. Weiterhin kann die Wirkung von Blutverdünnern, Antidepressiva und der Anti-Baby-Pille verändert werden.

Wie viel Tiefschlaf braucht der Mensch?

Tiefschlafphasen werden mit dem Alter kürzer. Während des Schlafens befinden sich 16- bis 25-Jährige zu zirka 35 Prozent in Tiefschlafphasen. 36- bis 50-Jährige wiederum nur noch zu ungefähr zehn Prozent. Deshalb geht man davon aus, dass die Alterung wesentlich mit der Reduzierung des Tiefschlafanteils zusammen hängt, denn in dieser Schlafphase findet die Regeneration, die Muskelbildung und die Ausschüttung des Wachstumshormons HGH statt. Somit kann man definitiv behaupten, dass eine Verbesserung des Tiefschlafes einen massiven Anti-Aging-Effekt mit sich bringt. Hier sehen wir, wie ich durch meine eigene ALL IN ONE-Operation in der SWISS BIOHEALTH CLINIC direkt in den Folgetagen meinen Tiefschlafanteil auf sagenhafte 38% steigern konnte:

Studien haben gezeigt, dass die Quantität von Tiefschlaf durch Hypnose um bis zu 80% gesteigert werden kann. Herausragende Ergebnisse wurden dabei von der auf Schlaf spezialisierten Hypnotherapeutin Prof. Angelika Schlarb, Universität Bielefeld, erzielt. Da Sie möglicherweise nicht immer einen Hypnotiseur zur Hand haben, können Sie dafür effektive Meditations-Apps, wie z.B. „INSIGHT TIMER“ zurückgreifen, welche hervorragende Schlaf-Meditationen anbieten, wie z.B. Weißes Rauschen kombiniert mit Ozeanrauschen. In meinen eigenen Test mit dem Oura-Ring hat dies von der ersten Nacht an den Tiefschlaf-Anteil erhöht! Weitere Schlaf-Apps finden Sie hier: https://www.lifehack.org/790151/meditation-for-sleep-apps.

Derzeit sind wir in der Vorbereitung eines neuen Supplements in ähnlicher konvenienter Darreichungsform wie das BASIC IMMUNE, welches eine Kombination von Stoffen enthalten wird, welche die Melatoninbildung anregen und beruhigend und schlaffördernd wirken.

Weiterhin planen wir den Bau eines 4x4m Schlafkubus-Prototypen. Dabei werden wir einen komplett gegen jegliche Strahlung abgeschirmten Kubus hier in den Räumen der SWISS BIOHEALTH GROUP erstellen, welcher auf der Aussenseite dem Kubus im Empfang der SWISS BIOHEALTH CLINIC gleichen, jedoch auf der Innenseite komplett mit Zirbenholz verkleidet sein wird. Auch das Bett wird aus Zirbenholz gefertigt sein und keinerlei Metallanteile aufweisen. Dieser Kubus wird vollständig schalldicht sein und im Inneren über ein Soundsystem beruhigende Klänge (z.B. Ozeanrauschen) abspielen. Ein spezielles Luft- und Klimasystem wird für eine jahreszeitenunabhängige gleichbleibende Temperatur von 18°C sowie einen perfekten Sauerstoffgehalt und Ionisierte Luft sorgen.
In den Abendstunden wird das Licht automatisch einen hohen Rotlicht-Anteil aufweisen, um die Melatonin-Bildung zu fördern, wenn man z.B. noch im Bett lesen möchte. Statt eines Weckers wird das Licht- und Soundsystem in der letzten halben Stunde vor dem gewünschten Aufwachzeitpunkt langsam zunehmend helleres Licht mit einem hohen Blau- und UV-Licht-Anteil sowie Vogelgeräusche einspielen, um den Schlafenden langsam über die REM-Phase in den Wachzustand zu holen, den Anteil von Schlarformonen im Blut zu reduzieren und das natürliche Cortisol zu erhöhen. Die gesamte Schlafzeit über wird jedoch eine komplette Dunkelheit vorherrschen.

In diesem Schlafkubus werden wir Schlafversuche durchführen und z.B. mit dem Oura-Ring den Tiefschlaf-Anteil sowie generell die Schlafqualität messen.
Wenn dieser Kubus deutliche Verbesserungen bringt (wovon wir ausgehen), werden wir diesen in die SWISS BIOHEALTH APARTMENTS einbauen und so unseren Patienten einen extrem erholsamen Schlaf während ihres Aufenthaltes bei uns ermöglichen.

Wir können uns aber auch vorstellen, dass Privatpersonen einen solchen Schlafkubus in Ihrem Schlafzimmer installieren werden, um einen der Schlüsselfaktoren für beste Gesundheit und maximale Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden zu aktivieren.

Schlafen Sie gut!

Ihr Ulrich Volz

 

Bildnachweis
Titelbild: © clickit – stock.adobe.com

2 Replies to “Deep Sleep = Anti Aging?”

  1. Guten Tag Dr. Volz und
    herzlichen Dank für das Wissen und Information über die Gesundheit
    Ich habe alles genau gelesen, studiert und werde das Wissen weiter geben .
    Ich habe schon Vieles vorher gewusst und auch in meinem täglichen Leben integriert und damit Erfolgserlebnisse gehabt.
    Ich bin auch Ihrer Meinung, dass der Schaf ein wichtiges Gesundsheitspilar ist. Leider wird die Bedeutung vom guten Schlaf von den meisten Menschen nicht verstanden und nicht akseptiert.
    Alles andere scheint viel wichtiger zu sein, die Krankheitssymptome mit Medikamenten zu behandeln. Man muss selber Verantwortung für die Gesundheit tragen und nicht der Opfer der Zustände zu sein.
    Wenn jeder jeden Tag schon Mal 1000 Schritte mehr zu Fuss gehen würde, ginge es ihm
    viel besser.
    Ich finde, dass an der ersten Stelle der guten Laune und Wohlbefinden ist guter erholsamer Schlaf.
    Ich rede in jeder Yoga Stunde meinen Schülern davon udn hoffe, dass sich irgendetwas irgendwann an ihrem Denken und Verhalten ändern würde.
    Von mir selber kann ich sofort am Morgen lesen, wie mein Schlaf in der Nacht gewesen ist.
    Ich habe eine sehr grosse Interesse für den Oura Ring, aber es ist mir noch nicht gelungen, ihn zu kaufen. Es gibt in Oulu in Finnland Oura Ring, und ich werde selber dort hinfahren und mich auskundschaften. Sie beantworten keine Telefon- Anrufe.
    Im Februar als ich von Biohealth Klinik zurrück nach Finland kam und von Ihnen das Wissen von Oura Ring erfahren habe, habe ich in Oulu Oura Ring angerufen. Sie haben dort nicht geantwortet und haben auch jetzt die Nummer entfernt.
    Ich bin sehr glücklich von Ihnen neues Wissen über die Gesundheit zu bekommen und bedanke mich dafür recht herzlich. Ich bin dankbar dafür, dass das Universum mich zu Ihnen geführt hat und dass ich den Mut gehabt habe, den Weg zu gehen.
    Ich ändere in meinem Leben alles zum Besseren und habe schon vieles geändert und die Wirkungen erfahren und gut empfunden.

    Ihnen wünsche ich weiter gute Arbeit und gute neue Ideen.
    Mit Dankbarkeit
    Leena Vihavainen-Müller

  2. Guten Tag Dr. Volz,
    Ich habe gedacht, nachgedacht und überlegt: „Wie wirkt der Oura Ring auf den menschlichen Körper und Geist, wenn man es trägt, mit seinem eingebauten Intelligence?
    Strahlt er?
    Wir wollen uns schützen von der vielen Strahlungen?
    Ist da ein Konflikt?

    Mit herzlichen Grüssen aus Finnland
    Leena Vihavainen-Müller

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