Aktuelle Stellungnahme der FDA zu Dentalamalgam und metallischen Implantaten: „Implanted metal devices, dental amalgam to go under FDA’s microscope.“

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Abbildung 1: U.S. Food & Drug Administration (1)

Die FDA (U.S. Food and Drug Administration) möchte Amalgam in Zahnfüllungen und metallische Implantate wie Titanimplantate genauer unter die Lupe nehmen. Hierfür wird am 13. und 14. November 2019 eine öffentliche Sitzung des Immunology Devices Panel des Medical Devices Advisory Committees stattfinden, die mit Spannung erwartet wird (1).

Aber weshalb beschäftigt sich die FDA überhaupt mit dieser Thematik? 

Eine deratige Sitzung ist längst überfällig und wird hoffentlich endlich die notwendigen Schritte und Verbote nach sich ziehen, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Belastungen durch die Verwendung von Metallen im Mund zu schützen. Diese sind längst bekannt und wissenschaftlich belegt:

Dentalamalgam

Dentalamalgam hat einen Quecksilberanteil von 50%. Quecksilber zählt zu den giftigsten, nicht-radioaktiven Elementen auf unserem Planeten (2,3). Laut EU-Quecksilber-Verordnung muss in Praxen, die Amalgamfüllungen legen, ein spezieller Amalgamabscheider vorhanden sein, der die Abwässer und unsere Umwelt vor einer weiteren Belastung schützt. Des Weiteren müssen entfernte Amalgamfüllungen im Sondermüll entsorgt werden, was einen finanziellen Aufwand für die Praxis bedeutet. Und trotzdem beträgt der Anteil an Dentalamalgamfüllungen in Deutschland circa 30% (4). Jährlich werden circa 15 Tonnen Quecksilber für Amalgamfüllungen verwendet (3,5). 

Seit 01. Juli 2018 darf in Deutschland Dentalamalgam nicht mehr bei Kindern unter 15 Jahren, Schwangeren und Stillenden eingesetzt werden (5). In den Ländern Norwegen, Schweden, Dänemark, Russland und Japan ist Amalgam bereits vollständig für seinen Einsatz verboten. 

Bereits im Jahr 1992 behandelte Dr. Ulrich Volz in seiner Dissertation die Gefahren des Amalgams (Titel: Qualitative Untersuchungen zur Amalgaminvasion in die Zahnpulpa). Durch kleine Amalgamfüllungen in Weisheitszähnen wurde die Amalgamfreisetzung im Gewebe untersucht. Er konnte zeigen, dass bereits nach 24 Stunden Amalgam direkt in der Zahnpulpa und in den Zellkernen des Gewebes zu finden war (6).

Die negativen Auswirkungen von Quecksilber auf die Gesundheit wurden bereits in vielen Studien nachgewiesen. So wird es mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Multipler Sklerose in Verbindung gebracht (7–9). Auch bei Autismus (besonders bei Kindern) wird ein Zusammenhang mit einem hohen Quecksilberspiegel gesehen (10,11). Die Anzahl der mütterlichen Amalgamfüllungen korreliert durch die Plazentagängigkeit des Quecksilbers direkt mit der Exposition des Kindes. Dies kann bereits im Mutterleib negative Auswirkungen auf den Fötus haben (12–14). Durch seine neuro- und immunotoxische Wirkung wurde es von der WHO als eines der zehn gefährlichsten Chemikalien für die öffentliche Gesundheit angesehen (15). Die Halbwertszeit von anorganischem Quecksilber im menschlichen Gehirn wird auf einige Jahre bis Jahrzehnte geschätzt (3). Folgende Röntgenaufnahme eines Schafes zeigt deutlich, dass sich nach dem Legen von Amalgamfüllungen, Quecksilber im gesamten Organismus bereits nach 24 Stunden akkumuliert. Besonders betroffen sind die Organe Niere, Leber und Magen:

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Abbildung 2: How mercury get’s out of amalgam and into your body (16)

Selbst nach 50 Jahren Tragedauer kann man bei Amalgamfüllungen einen Austritt von Quecksilberdampf nachweisen.

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Abbildung 3: siehe das youtube Video smoking teeth = poison gas (17)

Titanimplantate 

Neben Dentalamalgam als intraoralem Störfeld können auch metallische Implantate wie dentale Titanimplantate negative Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. So wurde im September 2019 von der „Neuen Gruppe“, einer traditionellen zahnärztlichen Gesellschaft, ein gesamter Kongress der Keramikimplantologie gewidmet. Prof. Terheyden, in den Jahren 2010-2013 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI), berichtete, dass es sich bei Titan um ein hochreaktives Material handelt und wies auf wachsende Evidenz zur Biokorrosion dieses Metalles hin. Auch auf dem ESCI-Kongresses (European Society of Ceramic Implantology) im Oktober diesen Jahres in Zürich wurden die vielfachen negativen Effekte von Titanimplantaten auf den Organismus rege diskutiert. Durch die Korrosion der Titanoberfläche lösen sich Titanoxidpartikel, die das umliegenden Gewebe infiltrieren und dadurch für die Entstehung der Periimplantitis und mit einem Implantatverlust in Zusammenhang stehen können (18–21). 

Folgende Abbildung zeigt den röntgenologischen Befund und das intraorale Bild einer Periimplantitis. Ein starker Knochenabbau und freiliegende Gewindegänge am Implantat sind erkennbar: 

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Abbildung 4: Hessam N, Jorgensen M. Dental Implant Maintenance (22)

Faktoren, die die Korrosion begünstigen sind mechanischer, chemischer und elektrolytischer Natur (23). Durch mechanische Reibung bei der Insertion des Implantates und/oder durch Mikrobewegungen des Implantates bei Belastung ist eine Partikelfreisetzung möglich (19,24). Makrophagen reagieren auf gelöste Titanoxidpartikel mit einer Entzündungsreaktion durch Freisetzung proentzündlicher Zytokine wie unter anderem Tumornekrosefaktor-α (TNF- α, ein entzündlicher Botenstoff) und Interleukin-1β (IL-1β); die Osteoklasten werden aktiviert und ein Knochenabbau und auch Gewebeabbau kann stattfinden (25–28): 

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Abbildung 5: links: Hallab NJ, Jacobs JJ: Biologic effects of implant debris (28) und rechts: Olmedo et al: Oral mucosa tissue response to titanium cover screws: Lymphozyten assoziiert mit einem Metallpartikel (Pfeil) (29)

Gleichzeitig stellen die freigesetzten Partikel einen beständigen Reiz für das Immunsystem des Körpers dar, das mit einer chronischen Immunreaktion reagiert. Die ausgeschütteten proentzündlichen Zytokine haben neben den genannten lokalen Effekten auch systemische Auswirkungen auf viele Gewebe wie Muskeln, Gefäßendothel und das Nervensystem (siehe Abbildung 6) (25,30). Dadurch können systemische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose, Tumore, Mamma-Carcinome und kardiovaskuläre Erkrankungen durch Titanimplantate initiiert werden, da TNF-α überexprimiert wird (31).

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Abbildung 6: Dr. Elisabeth Jakobi-Gresser: Pathogenese der Periimplantitis (32) 

Weitere negative Auswirkungen der Titanoxid-Nanopartikel sind, dass sie zytotoxisch und auch genotoxisch sowie oxidativen Stress verursachen können (33). Es wurden bereits Studien publiziert, die Neoplasien wie Osteosarkom, Plasmozytom oder Metastasierung bei Brustkrebs mit dentalen Titanimplantaten in Zusammenhang bringen (34–36). Metalle wie Titan können eine Überempfindlichkeitsreaktion sowie allergische Reaktionen auslösen (37–39). Auch die in der Studie von Harloff et al. nachgewiesenen Spuren von Palladium, Nickel und Chrom in Titanimplantaten sollten als Ursache allergischer Reaktionen in Betracht gezogen werden. Nickel, das zu den Hauptallergenen zählt und bei circa 12% der Bevölkerung eine Sensibilisierung auslöst, ist in allen Dentalimplantaten nachweisbar. Aufgrund des niedrigen prozentualen Anteils muss dies von den Herstellern nicht gekennzeichnet werden, hat aber auch in kleinsten Mengen eine Immunreaktion zur Folge (40):

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Abbildung 7: Harloff et al.: Titanium allergy or not?“Impurity“ of titanium implant materials (40)

Zusammenfassend ist feststellbar, dass Amalgam und andere Metalle wie Titan nicht in den menschlichen Körper eingebracht werden sollten. Bei ihrer Entfernung sind besondere Kautelen zu beachten. Insbesondere sollten dentale Amalgamfüllungen unter maximalen Schutzmaßnahmen entfernt werden, um eine zusätzliche Belastung des Organismus zum Beispiel durch Quecksilberdämpfe zu vermeiden. Das in der Swiss Biohealth Clinic verwendete biokompatible Zirkoniumdioxid für Implantationen anstelle von Titan stellt eine biologisch, nicht-reaktive Alternative dar und schützt die Gesundheit der Patienten anstatt sie zu gefährden. Auch sollte vermieden werden, die in vielen Nahrungsmitteln oder Kosmetika enthaltenen Metalle wie Titandioxid oder Schwermetalle in den Körper einzubringen (siehe Titandioxidpartikel in unserer Nahrung). 

Die Sitzung des Kommitees der FDA am 13. bis 14. November 2019 wird hoffentlich diese schon langen bekannten schwerwiegenden Probleme und Risiken kritisch betrachten und die längst notwendigen Konsequenzen daraus ziehen. Unter dem folgenden Link kann ist es möglich live und online an der Sitzung teilzunehmen:

https://www.fda.gov/medical-devices/dental-devices/dental-amalgam

 

References

1. U.S. Food & Drug Administration. Dental Amalgam [Internet]. 2019 [cited 2019 Nov 4]. Available from: https://www.fda.gov/medical-devices/dental-devices/dental-amalgam

2. U.S. Food & Drug Administration. About Dental Amalgam Fillings [Internet]. 2017 [cited 2019 Nov 4]. Available from: https://www.fda.gov/medical-devices/dental-amalgam/about-dental-amalgam-fillings#top

3. Mutter J. Gesund statt chronisch krank!: Der ganzheitliche Weg: Vorbeugung und Heilung sind möglich. 3rd ed. Weil der Stadt: Fit fürs Leben Verlag; 2014. 456 Seiten. (Gesundheit).

4. KZBV. Bundesrat verabschiedet Minamata-Übereinkommen [Internet]. Pressemitteilung vom 2017 [cited 2019 Nov 4]. Available from: https://www.kzbv.de/pressemitteilung-vom-2-6-2017.1146.de.html

5. Bundeszahnärztekammer. EU-Quecksilberverordnung: Verordnung (EU) 2017/852 [Internet]. 2018 [cited 2019 Nov 4]. Available from: https://www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/b/Position_Amalgam.pdf

6. Volz U. Qualitative Untersuchungen zur Amalgaminvasion in die Zahnpulpa.: Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde. Ulm;1992. 

7. Bjorklund G, Stejskal V, Urbina MA, Dadar M, Chirumbolo S, Mutter J. Metals and Parkinson’s Disease: Mechanisms and Biochemical Processes. Curr Med Chem. 2018;25(19):2198–214. doi:10.2174/0929867325666171129124616

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