Das Newsportal für zahnärztliche Mitteilungen zm-online sowie die Internetseite für medizinische Fachinformationen DocCheck veröffentlichten kürzlich nahezu zeitgleich eine Meldung zu neuesten Studien über Vitamin D in der Onkologie, was die Bedeutung dieses Themas aufzeigt (1,2). Anlass ist die Publikation der Studie einer Kölner Arbeitsgruppe, die den Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und der Überlebensrate bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom nachweist (3).
Trotz der vorliegenden wissenschaftlichen Daten und zunehmender Evidenz für die herausragende Bedeutung von Vitamin D wird eine routinemäßige Bestimmung des Vitamin-D-Wertes in aktuellen Leitlinien bisher jedoch nicht empfohlen. Auch gibt es noch keine Empfehlung für eine Vitamin-D-Supplementierung. Dies wird damit begründet, dass der tatsächliche Nutzen einer Vitamin-D-Gabe für Patienten bisher nicht nachgewiesen sei. Es wird auf die Notwendigkeit weiterer Studien hingewiesen, um die positiven Einflüsse von Vitamin D auf die Überlebensrate von Krebspatienten zu belegen. Erst dann könne die Bestimmung und die Supplementierung von Vitamin D und auch anderer Vitaminen in die onkologische Routine einbezogen werden (1).

Vitamin D ist mehr als ein Vitamin, es ist die Vorstufe eines fettlöslichen Hormons, das von nahezu allen Körperzellen für eine physiologische Funktion benötigt wird (4–6). Die Produktion des aktiven 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D, auch Calcitriol genannt, erfolgt in mehreren Schritten. Ein über die Nahrung aufgenommer Cholesterin-Abkömmling (7-Dehydroxy-Cholesterol) wird unter Einfluss von Sonnenlicht und Wärme in der Haut über die Zwischenstufe Prävitamin D3 zunächst in das Prohormon (Cholecalciferol) umgewandelt. In weiteren Schritten wird daraus in der Leber Calcidiol (25-OH-D3) und schließlich in den Nieren das aktive Calcitriol (1,25-OH-D3). Die Umwandlung in diese aktive Form des Vitamin D wird hormonell reguliert und ist abhängig von der Calcium-Konzentration im Blut. Calcitriol gelangt in die Zelle und bindet dort an den Vitamin-D-Rezeptor, der sich in nahezu allen Körperzellen befindet.
Calcitriol ist verantwortlich für die Regulation der Calcium-Aufnahme, die Aufrechterhaltung eines adäquaten Calciumspiegels im Blut und den Knochenmetabolismus. Es besitzt jedoch noch viele weitere Funktionen und steuert mehr als 2000 Gene (6,7).

vitamin d
Abbildung 1: Von Baehr M: Vortrag Medizinische Woche Baden-Baden 2019: Vitamin D und Parodontitis

Vitamin D benötigt für seine Funktion weitere Cofaktoren, unter anderem Magnesium, Vitamin K2 und Zink (7). Magnesium wird für die enzymatische Umwandlung zur aktiven Form von Vitamin D3 benötigt (8). Vitamin K2 ist ausschlaggebend für die Verwertung von Calcium und verhindert die Entstehung einer Hyperkalzämie oder Arteriosklerose (9–11). Weitere interessante Aspekte zu Vitamin K2 finden Sie im Newsletter von Dr. Ulrich Volz vom 02.09.2019 mit dem Titel „Vitamin K2/mk7 – ein weiterer Super Hero unter den Vitaminen?“. Zink wird benötigt, da der Vitamin-D-Rezeptor an seiner Basis aus zwei Zink-Molekülen besteht (7,12).
Die Funktionen von Vitamin D sind immens wichtig. Das Vorkommen des Vitamin-D-Rezeptor in nahezu allen Körperzellen verdeutlicht, dass Vitamin D ubiquitär benötigt wird. So veranschaulicht folgende Abbildung, dass ein adäquater Vitamin-D-Spiegel in jedem Lebensalter benötigt wird, vom Embryo bis zum Greis.

Abbildung 2: Ausreichende Vitamin-D-Spiegel werden vom Embryo bis zum Greis benötigt (13).

Vitamin D besitzt eine Schlüsselrolle in der Mineral- und Knochenhomöostase (14). Zudem belegen aktuelle Studienergebnisse positive Effekte von Vitamin D in folgenden fünf Funktionsbereichen:

– bei Fertilität/Schwangerschaft (15,16)
– bei Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und metabolischem Syndrom (17–20)
– auf das Immunsystem (21,22)
– auf das Nervensystem (23,24)
– bei Krebserkrankungen (25)

Hierzu gibt es folgende Daten. Schwangeren Frauen wird ein Vitamin-D-Spiegel über 40ng/ml (25-OH-D3) empfohlen, um Mutter und Fötus zu schützen (26). Ein Vitamin-D-Mangel kann Diabetes, Hypertension begünstigen und als kardiovaskulärer Risikofaktor angesehen werden (18). Vitamin D spielt eine tragende Rolle im Immunsystem, moduliert es und schützt vor (viralen) Infektionen und auch vor Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose (27–29). Neurologische Erkrankungen wie Schizophrenie oder Autismus sind Vitamin-D-abhängig, auch das Mikrobiom, unser größtes Immunorgan, ist abhängig von Vitamin D (30).

Abbildung 3: Effekte von Vitamin D auf das Immunsystem, Gehirn und Darm (30)

Ganz aktuell sind Meldungen über Vitamin D in der Onkologie, die in vielen Studien untersucht wird. Diese belegen, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel bei Patienten mit Kolonkarzinom, Brustkrebs, chronisch lymphatischer Leukämie und akuter myeloischer Leukämie mit einem schlechteren klinischen Outcome und mit einer schlechteren Prognose in Zusammenhang stehen können (31–33). Auch wurde in einer Studie darauf hingewiesen, dass Patienten mit B-Zell-Lymphom durch eine zusätzliche Vitamin-D-Gabe bei der Chemotherapie mit Rituximab profitieren (34). Bei Patienten mit metastasierendem Kolonkarzinom belegte eine Studie, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel das progressionsfreie Überleben verlängert (35). Die eingangs genannte Studie der Kölner Arbeitsgruppe um Dr. Sven Borchmann untersuchte über einen Beobachtungszeitraum von 13 Jahren an 351 Patienten mit Hodgkin-Lymphom, ob ein Vitamin-D-Mangel als Risikofaktor für eine schlechtere Tumorkontrolle angesehen werden kann. Sie konnten tatsächlich zeigen, dass die Patienten mit einem Vitamin-D-Mangel – resultierend aus der schlechteren Tumorkontrolle – ein verringertes progressionsfreies Überleben und Gesamtüberleben aufwiesen (3).

Abbildung 4: Borchmann et al.: “Treatment outcomes by baseline vitamin D status: (A) progression-free survival (PFS); (B) overall survival. Not deficient, ≥ 30 nmol/L; deficient, < 30 nmol/L; HR, hazard ratio“ (3)

Wu et al. wiesen in ihrer Studie auf eine antikanzerogene Wirkung von Vitamin D hin und empfehlen, es als neuartiges und wirtschaftliches Krebsmittel einzusetzen (36).

Abbildung 5: Wu et al.: vielversprechende Effekte von Vitamin D in Prävention und Behandlung von Krebs (36)

Leider liegt heute ein Vitamin-D-Mangel weltweit vor (37).
Anschaulich zeigt folgende Abbildung, dass Patienten bei einem Vitamin-D-Wert von 40 – 60ng/ml vor den meisten chronischen Erkrankungen geschützt sind:

Abbildung 6: Disease Incidence Prevention by Serum 25(OH)D Level (38)

Vitamin D in der Zahnheilkunde

Positive Effekte von Vitamin D können in nahezu allen medizinischen Bereichen gefunden werden. Auch in der Zahnmedizin wurde mehrfach die Wichtigkeit von Vitamin D beschrieben. So wurden Zusammenhänge zwischen Vitamin D und Karies, der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation und Gingivitis/Parodontitis belegt (39–44). Vitamin D hemmt das Wachstum und die Expression von Virulenzfaktoren des parodontalen Markerkeims Porphyromonas gingivalis (45); auch wird durch Vitamin D die antibakterielle Aktivität oraler Epithelzellen gegen den parodontalen Keim Aggregatibacter actinomycetem-comitants erhöht (46). Erhöhte Vitamin-D-Werte beeinflussen den lokalen Knochenumbau positiv (47).
Ein Vitamin-D-Mangel dagegen kann die Osseointegration von Implantaten verlangsamen sowie das Risiko für eine Infektion eines Knochentransplantates erhöhen (48–50).

Zusammenfassung

Aus den oben genannten Studien wird ersichtlich, dass die Aufrechterhaltung eines adäquaten Vitamin-D-Spiegels von extremer Wichtigkeit für den menschlichen Organismus ist.
Besonders im Hinblick auf onkologische Krankheitsbilder sind weitere randomisierte klinische Studien erforderlich, um den Nutzen einer Supplementierung mit Vitamin D nachzuweisen und dies in die onkologische Standardtherapie zu integrieren.
Zur Optimierung des Gesundheitszustandes der Patienten und zur Verbesserung der postoperativen Wund- und Knochenheilung ist in der Swiss Biohealth Clinic die Vitamin-D-Supplementierung bereits fest etabliert. Vor operativen Eingriffen wird ein Vitamin-D-Spiegel von zumindest 70 ng/ml angestrebt.

Autorin: Dr. Stephanie Vergote
Mitglied der Swiss Biohealth Academy

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